whirls and waves and wonderment
you stir the ocean of old
i want to move deeper, inch towards the abyss
hoping to see
myself in the reflection of this
souls are resonating in dreamlike sounds
wish we had more
Thursday, July 08, 2010
Sunday, July 04, 2010
rede nicht so vom Sterben, so leichtfertig, so sinnfertig, so sicher.
es ist gar nichts so sicher, wie das Sterben.
Monde vergehen und gehen auf, wie dein Gesicht durchschimmert durch das Wasser, bevor du die Oberfläche durchbrichst. Langsam vergehen die Sekunden, ich höre dein Herzschlag nicht mehr. Ich bete durch die feuchte schwere Luft mein Atem geht schnell und leicht und schwer sind nur die Fernen. Die Horizonte, die sich immer weiter entfernen, die diesen Moment nie Traum aber Ewigkeit werden lassen.
Wenn ich nur aufwachte.
Wenn ich nur fliegen könnte.
Wenn ich nur deuten könnte.
Wenn ich nur wüßte. Gewußt hätte.
Würdest du den Tod wählen? Den Übergang?
Oder das Sein auf Erden?
Gib dich nicht zufrieden mit Antworten. Nichts ist sicher, nichts ist endgültig, nur das Sterben, das hat viele dieser Eigenschaften.
Es kommt immer darauf an, wie man schaut, von welchen Perspektiven. Wenn 1 + 1 gleich 2 ergibt, heißt das noch lange nicht, was passiert wenn zwei verschmelzen und eins werden oder drei.
Diese Horizonte sie fliehen
Diese Wolken sie ziehen
Diese Minuten sie verinnen
und immer, immer von hier fort wird es dies eine Realität sein.
Keine Angst nur
Sein.
Wir können einfach nie sagen, was besser wäre. Da wir es nicht wissen.
Ich verstecke.
es ist gar nichts so sicher, wie das Sterben.
Monde vergehen und gehen auf, wie dein Gesicht durchschimmert durch das Wasser, bevor du die Oberfläche durchbrichst. Langsam vergehen die Sekunden, ich höre dein Herzschlag nicht mehr. Ich bete durch die feuchte schwere Luft mein Atem geht schnell und leicht und schwer sind nur die Fernen. Die Horizonte, die sich immer weiter entfernen, die diesen Moment nie Traum aber Ewigkeit werden lassen.
Wenn ich nur aufwachte.
Wenn ich nur fliegen könnte.
Wenn ich nur deuten könnte.
Wenn ich nur wüßte. Gewußt hätte.
Würdest du den Tod wählen? Den Übergang?
Oder das Sein auf Erden?
Gib dich nicht zufrieden mit Antworten. Nichts ist sicher, nichts ist endgültig, nur das Sterben, das hat viele dieser Eigenschaften.
Es kommt immer darauf an, wie man schaut, von welchen Perspektiven. Wenn 1 + 1 gleich 2 ergibt, heißt das noch lange nicht, was passiert wenn zwei verschmelzen und eins werden oder drei.
Diese Horizonte sie fliehen
Diese Wolken sie ziehen
Diese Minuten sie verinnen
und immer, immer von hier fort wird es dies eine Realität sein.
Keine Angst nur
Sein.
Wir können einfach nie sagen, was besser wäre. Da wir es nicht wissen.
Ich verstecke.
Monday, June 28, 2010
Thursday, May 06, 2010
fast sagte ich es als ob es ein freipass waere - ich starb, fast.
und doch manchmal, wuenschte ich mir, dass es so waere. dann koennte ich dich erwarten nun, mit singenden armen, dein herz umarmend, wenn du hinuebertrittst in die andere welt.
so muss ich aber geduldig warten. auf zeichen und wunder, vielleicht kann ich deine hand halten, ein laecheln zaubern.
traenen fallen langsam und muessig, es ist zeit geworden langsam zu sinken und dann zu fliegen wie in traeumen und wuenschen.
Uli. so stark und einsam und gemeinsam bist du.
und doch manchmal, wuenschte ich mir, dass es so waere. dann koennte ich dich erwarten nun, mit singenden armen, dein herz umarmend, wenn du hinuebertrittst in die andere welt.
so muss ich aber geduldig warten. auf zeichen und wunder, vielleicht kann ich deine hand halten, ein laecheln zaubern.
traenen fallen langsam und muessig, es ist zeit geworden langsam zu sinken und dann zu fliegen wie in traeumen und wuenschen.
Uli. so stark und einsam und gemeinsam bist du.
Friday, February 19, 2010
langsam nur tröpfelt leise
in mitten von französischen worten
und gitarrenläufen
die erkenntnis
vermutung fast nur
das du nicht mehr kommen könntest
das die tiefe bläue
und das flammende orange
das wir in den letzten tagen hier um dich herum
fanden
bedeutung jenseits der unmittelbaren
menschenbegegnungen haben könnte
das die lange tage und wochen die dann folgen
die schmerzliche stille deiner fehlenden
fusstritte
das lachen das noch so frisch in meinem geist verweilte,
und die sorge um das verstauben einer wohnung
und das füttern eines katers
mich unendlich verwirren könnten
und ich dann nicht wüsste
ob du nicht einfach doch irgendwann wiederkommst
die hoffnung darf sich nicht beugen
sagen die winde
spielen lachend in wipfeln
und du
so hoch trohnend
und tanzed im mondes-wolken-gefecht
fangen, befangen
ich fange
tränen
ein
in mitten von französischen worten
und gitarrenläufen
die erkenntnis
vermutung fast nur
das du nicht mehr kommen könntest
das die tiefe bläue
und das flammende orange
das wir in den letzten tagen hier um dich herum
fanden
bedeutung jenseits der unmittelbaren
menschenbegegnungen haben könnte
das die lange tage und wochen die dann folgen
die schmerzliche stille deiner fehlenden
fusstritte
das lachen das noch so frisch in meinem geist verweilte,
und die sorge um das verstauben einer wohnung
und das füttern eines katers
mich unendlich verwirren könnten
und ich dann nicht wüsste
ob du nicht einfach doch irgendwann wiederkommst
die hoffnung darf sich nicht beugen
sagen die winde
spielen lachend in wipfeln
und du
so hoch trohnend
und tanzed im mondes-wolken-gefecht
fangen, befangen
ich fange
tränen
ein
Thursday, February 18, 2010
Judith
da gehst und webst du nun
in den himmeln so auch auf erden
ich fühle meine füße fest in die erde sinken
während flügel sich entfalten und den schwimmenden mond im nachtblauen himmel umarmen
es schwingt und vibriert
um mich herum
in mir
und ich werde ruhig
mit atemzügen
und einem lächeln
das dir zaubert
da gehst und webst du nun
in den himmeln so auch auf erden
ich fühle meine füße fest in die erde sinken
während flügel sich entfalten und den schwimmenden mond im nachtblauen himmel umarmen
es schwingt und vibriert
um mich herum
in mir
und ich werde ruhig
mit atemzügen
und einem lächeln
das dir zaubert
Monday, February 08, 2010
Sunday, February 07, 2010
die unermessliche Einsamkeit. Wenn du tiefer atmest und dich wieder hergedreht hast. Langsam gleite ich aus dem Bett raus und suche Boden unter den Füssen. Es ist kühl draussen, aber nie kalt. Nie so kalt wie hier drinnen. Wenn ich meine Wange an das kleine Badezimmerfenster presse und auf die blaue Krone des Renaissance Hotels schaue. Unüberbrückbare Distanz. Mein Körper begrenzt doch in sich verloren. Wie unter einem grossen Berg vergraben. Lebendig. Es fällt schwer zu atmen. Es gibt keine Tränen. Es ist vier.
Manchmal treiben mich die Geister. Ein Lied, ein Film, selten nur noch ein Buch. Ein Bild, das ich male, aber so schwer dahin zu gelangen. Öfters das Negativ der Dinge: Ein Lied das nicht unseres ist. Ein Duett einer anderen Freundschaft, die genauso geheimnisvoll und verloren im All schwebt - oder eher rast? Wie ein Komet? Ich schliesse die Augen. Es tut weh. Das Kometenlicht.
Dann kletter ich auf das Dach. Beobachte die sich träge bewegende Nachtwelt. Die Kirche, Highland Ave. Fast-Autounfälle. Das rote Backsteinhaus, so mysteriös und Zukunftsschwanger schwer.
Die blaue Krone.
Manchmal treiben mich die Geister. Ein Lied, ein Film, selten nur noch ein Buch. Ein Bild, das ich male, aber so schwer dahin zu gelangen. Öfters das Negativ der Dinge: Ein Lied das nicht unseres ist. Ein Duett einer anderen Freundschaft, die genauso geheimnisvoll und verloren im All schwebt - oder eher rast? Wie ein Komet? Ich schliesse die Augen. Es tut weh. Das Kometenlicht.
Dann kletter ich auf das Dach. Beobachte die sich träge bewegende Nachtwelt. Die Kirche, Highland Ave. Fast-Autounfälle. Das rote Backsteinhaus, so mysteriös und Zukunftsschwanger schwer.
Die blaue Krone.
Monday, January 18, 2010
ich geb sie dir, die rosen
tom waits
und puffiger schnee draussen
etwas verzweiflung drinnen
mit salz und tee
es gibt viel zu tun hier
haiti erbebte und zig!tausende menschen sterben
und woanders
unrecht
hinter oberflächen und vorhängen
während die musik weiterspielt zum
schrecklich schönen
totentanz
eine läuft auf dem seil hoch droben
in tutu und löckchen
tanz des lebens
hoch in den wolken
regenschwanger
mit salz und tee
regenwälder fallen
durch gefärbte winde und welten
verwandeln sich in allemöglichen dinge
während du sie in deinen armen hälst
nase vergraben in ihrem nacken
dich lösend im schlaf
da kommst du dann zu mir
mit den karten und bären und stiefeln
und den tiefen worten
die wunden pflügen
in unterwelten
um samen zu bergen
geistiger natur
ich wache aber auf und schüttel es ab
versuche normal zu denken
prüfe nur manchmal noch die bilder
der gegenwart deiner welt
um sie schmerzlich gegen die mauern zu pressen
in die deine augen mit liebe worte einätzten
balkan beats im festsaal kreuzberg
tanzend in mir
schwingend und wiegend in hüfte und schritt
arme wie vögel fliegend
zeichnen seltsame worte in die dicke aufgewühlte luft
da seh ich sie mit mir tanzen
ich spüre sie um meine beine
an meinen händen will sie im kreise hüpfen
lachend und mit lockengewirr
die schönste frau im raum
erinnerte mich an - euch
und ich wusste nich noch ein noch aus
und ob ich sie willkommen heißen
oder jemals begreifen könnte
oder gar sehen
wer weiß wohin
sie will gehen
und puffiger schnee draussen
etwas verzweiflung drinnen
mit salz und tee
es gibt viel zu tun hier
haiti erbebte und zig!tausende menschen sterben
und woanders
unrecht
hinter oberflächen und vorhängen
während die musik weiterspielt zum
schrecklich schönen
totentanz
eine läuft auf dem seil hoch droben
in tutu und löckchen
tanz des lebens
hoch in den wolken
regenschwanger
mit salz und tee
regenwälder fallen
durch gefärbte winde und welten
verwandeln sich in allemöglichen dinge
während du sie in deinen armen hälst
nase vergraben in ihrem nacken
dich lösend im schlaf
da kommst du dann zu mir
mit den karten und bären und stiefeln
und den tiefen worten
die wunden pflügen
in unterwelten
um samen zu bergen
geistiger natur
ich wache aber auf und schüttel es ab
versuche normal zu denken
prüfe nur manchmal noch die bilder
der gegenwart deiner welt
um sie schmerzlich gegen die mauern zu pressen
in die deine augen mit liebe worte einätzten
balkan beats im festsaal kreuzberg
tanzend in mir
schwingend und wiegend in hüfte und schritt
arme wie vögel fliegend
zeichnen seltsame worte in die dicke aufgewühlte luft
da seh ich sie mit mir tanzen
ich spüre sie um meine beine
an meinen händen will sie im kreise hüpfen
lachend und mit lockengewirr
die schönste frau im raum
erinnerte mich an - euch
und ich wusste nich noch ein noch aus
und ob ich sie willkommen heißen
oder jemals begreifen könnte
oder gar sehen
wer weiß wohin
sie will gehen
Thursday, January 14, 2010
Wednesday, December 23, 2009
sometimes almost hard to see
the imperfectness of you lingering in the air
the unsaid things unresolved
hovering like a big dark cloud in the spaces between
i can almost feel
the tangible doubts
and i am scared to ask them out
sometimes almost hard to bare
the lack of ideal love relation
when you talk to each other
trying to make it all good
after all
you carry his baby
and maybe it s just me being scared
and i can t see after all
because sometimes the real and the good and the truth
is hidden deep inside.
but i do hope for you to be strong
and accept life like that
because nothing has ever been supposed to be any other way
than
what you have
lying here
in front of your eyes.
i love you so much, sister, i hoped, it wouldn t be that way....
the imperfectness of you lingering in the air
the unsaid things unresolved
hovering like a big dark cloud in the spaces between
i can almost feel
the tangible doubts
and i am scared to ask them out
sometimes almost hard to bare
the lack of ideal love relation
when you talk to each other
trying to make it all good
after all
you carry his baby
and maybe it s just me being scared
and i can t see after all
because sometimes the real and the good and the truth
is hidden deep inside.
but i do hope for you to be strong
and accept life like that
because nothing has ever been supposed to be any other way
than
what you have
lying here
in front of your eyes.
i love you so much, sister, i hoped, it wouldn t be that way....
Sunday, December 13, 2009
es zieht sich, aber es dünnt aus. langsam. der winter kriecht wieder durch unsere knochen und ich mag es, wie die leute sich in ihre aufgestellten mantelkrägen verkriechen und ihre hände tief in die taschen graben oder einander reiben.
there are so many shades of black
unsere freundschaften wachsen im dunkel der kalten jahreszeit. wir kuscheln uns unter decken und fangen an uns wieder vorzulesen und filme zu schauen. C. macht nudeln selber sie hängen auf einer schnur in der küche und ich sehne mich nur ein bisschen nach topanga canyon und amerika, den delta und mississippi blues und new orleans.
ich sehne mich danach auf rabenflügeln zu wiegen und mit dohlen zu tanzen, hoch droben. ich sehne mich nach musik machen in ekstase und in vertiefung ich umarme euch im zirkus, mache ein rad, fange an seil zu tanzen, renne mit den zirkusleuten weg und studiere dann noch jura.
liebe grüsse
aus berlin
there are so many shades of black
unsere freundschaften wachsen im dunkel der kalten jahreszeit. wir kuscheln uns unter decken und fangen an uns wieder vorzulesen und filme zu schauen. C. macht nudeln selber sie hängen auf einer schnur in der küche und ich sehne mich nur ein bisschen nach topanga canyon und amerika, den delta und mississippi blues und new orleans.
ich sehne mich danach auf rabenflügeln zu wiegen und mit dohlen zu tanzen, hoch droben. ich sehne mich nach musik machen in ekstase und in vertiefung ich umarme euch im zirkus, mache ein rad, fange an seil zu tanzen, renne mit den zirkusleuten weg und studiere dann noch jura.
liebe grüsse
aus berlin
Friday, December 11, 2009
mein herz klopft, lauter, ich bin auf einem konstanten high. meine gedanken laufen wie ein bergbach, wie ein segelnder adler, ich wiege mich in den winden und wogen und strecke meine sehnsucht bis über die horizonte des gewohnten.
es nistet sich wieder der wunsch ein danach, doch jura zu studieren, als doppelstudium vielleicht und dann am besten ein heilpraktiker anschliessen, dann wäre mein traum erfüllt des denken lernens und verstehens, dann hätte ich diese struktur des rechts, diese gedankengänge geübt, dann hätte ich meiner sehnsucht nach naturwissenschaftlichem verstehen geprüft und ausserdem erziehungswissenschaftlich ein fundament gelegt, ein gedanken hintergrund von dem ich ausgehen kann, zu dem ich zurück gehen kann und an dem ich prüfen kann, was mir dann im leben begegnet.
das sind nur erste schritte.
die wünsche waren schon immer da.... aber immer mehr kommt nun der gedanke dazu: warum nicht, wenn ich es will? es könnte doch gehen, wenn ich wollte.
you can get it, if you really want...but you must try, try and try, try and try!
es nistet sich wieder der wunsch ein danach, doch jura zu studieren, als doppelstudium vielleicht und dann am besten ein heilpraktiker anschliessen, dann wäre mein traum erfüllt des denken lernens und verstehens, dann hätte ich diese struktur des rechts, diese gedankengänge geübt, dann hätte ich meiner sehnsucht nach naturwissenschaftlichem verstehen geprüft und ausserdem erziehungswissenschaftlich ein fundament gelegt, ein gedanken hintergrund von dem ich ausgehen kann, zu dem ich zurück gehen kann und an dem ich prüfen kann, was mir dann im leben begegnet.
das sind nur erste schritte.
die wünsche waren schon immer da.... aber immer mehr kommt nun der gedanke dazu: warum nicht, wenn ich es will? es könnte doch gehen, wenn ich wollte.
you can get it, if you really want...but you must try, try and try, try and try!
Sunday, November 29, 2009
Intensionen krabbeln über den Boden wie Maden und Raupen, ich weiß nicht, welche zu Schmetterlingen werden könnten
Susanna Berivan auf Myspace und Freunde so weit weit in den Weiten, auf anderen Seiten, Kontinenten und Apartments.
Der Plötzensee kalt und grau und Großmutter´s Lampe so warm.
Lasst die Blätter los, ihr Bäume, gibt euch hin, Träume, weht sie leer, Räume und lasst schlafen was gestorben ist.
Immer weiß ich nicht und kann doch nur ahnen, meine Sorgen und Freuden verschwören sich, Dinge, die ich nicht kenne, manifestieren sich in Kellern, Böden, alten Brauereien und kleinen Bars. Alleine ist in dem Zimmer, und leere Worte kreuzen sich zu rätseln.
Was kann ich sagen nun, da es nicht mehr zählt.
Was kann ich sagen nun, da es nicht mehr wärmt
Was kann ich sagen nun, da es nicht mehr atmet
Was kann ich sagen nun, da es nicht sein will
Was kann ich sagen außer
Lass mich
Lass mich
Lass
nun
Susanna Berivan auf Myspace und Freunde so weit weit in den Weiten, auf anderen Seiten, Kontinenten und Apartments.
Der Plötzensee kalt und grau und Großmutter´s Lampe so warm.
Lasst die Blätter los, ihr Bäume, gibt euch hin, Träume, weht sie leer, Räume und lasst schlafen was gestorben ist.
Immer weiß ich nicht und kann doch nur ahnen, meine Sorgen und Freuden verschwören sich, Dinge, die ich nicht kenne, manifestieren sich in Kellern, Böden, alten Brauereien und kleinen Bars. Alleine ist in dem Zimmer, und leere Worte kreuzen sich zu rätseln.
Was kann ich sagen nun, da es nicht mehr zählt.
Was kann ich sagen nun, da es nicht mehr wärmt
Was kann ich sagen nun, da es nicht mehr atmet
Was kann ich sagen nun, da es nicht sein will
Was kann ich sagen außer
Lass mich
Lass mich
Lass
nun
Thursday, November 05, 2009
sag mir was ich tun soll
meine nerven dünne gespinste
ich kann nicht mehr drehen
die kraft genommen
das laute kauen
es bringt mich zur weißglut
weißt du wem
ich kann nichts sehen
allerleirauh
und die befangenheit lässt mich stolpern
allerleirauh
und meine augen lassen sich täuschen
allerleirauh
und ich weiss nicht was zu denken
allerleirauh
ich möchte mich versenken
in gläubiger liebe
verschränken
verschärfen
verwerfen
liebe, so himmelblau
und mein nervenkostüm
ein lumpenkleid
nichts hält nichts hält
blut fällt
meine nerven dünne gespinste
ich kann nicht mehr drehen
die kraft genommen
das laute kauen
es bringt mich zur weißglut
weißt du wem
ich kann nichts sehen
allerleirauh
und die befangenheit lässt mich stolpern
allerleirauh
und meine augen lassen sich täuschen
allerleirauh
und ich weiss nicht was zu denken
allerleirauh
ich möchte mich versenken
in gläubiger liebe
verschränken
verschärfen
verwerfen
liebe, so himmelblau
und mein nervenkostüm
ein lumpenkleid
nichts hält nichts hält
blut fällt
Thursday, October 29, 2009
wintersonnen oder: the house of the rising sun
new york new york. die stadt ist kalt und voller schluchten. man sagt,
ich solle auf das empire state building, unbedingt. ich verliere mich
an der upper west side, john lennon wurde um die ecke ermordet,
strawberry fields ist ein stück central park genannt worden, zur
erinnerung. darin ein mosaik, das sagt: imagine.
ich ziehe meine jacke fester zu und finde mich am ufer wieder,
vielleicht ist es der hudson river. ich seh schiffe und attraktionen,
der himmel grau wie ein gemaltes wolkenbild. ich will schlafen. das
wasser ist trübe und dreckig und traurig. ich lehne über der reeling
und spatzen sitzen da mit mir und ein paar obdachlose mit ihren
geschichten. die sonne kommt nur fahl durch, erinnert an den vollmond
in ralph albert blakelock's bild 'moonlight' das in paul auster's
'moon palace' eine zentrale rolle spielt.
dieses bild sehe ich mir an im brooklyn art museum. ich sehe es mir
an, 45 minuten lang. von nah, von fern, von allen möglichen winkeln
her. verstohlen wische ich mir tränen weg und schnupfen, aber die
aufpasser wundern sich eh schon.
imagine. ich kann mir aber nichts vorstellen, es tut nur weh alles,
mein herzmuskel ist verkrampft. ich komme nicht klar mit der
geschichte dieses landes, genausowenig wie mit der geschichte meines
anderen heimatlandes, deutschland. also erklimme ich das empire state
building doch, zwecks fehlender imagination und weil ich es meinem
vater versprochen habe. wir werden 100 mal kontrolliert, die schuhe
auch. endlich bin ich oben. meine brille ist kaputt und weht mir fast
von der nase. es ist ein strenger wind da oben. es ist nacht geworden.
und ich seh die lichter angehen, langsam, wie sterne am himmel
entstehen. viele menschen sind hier oben und gitterdraht für
diejenigen, die sich gerne runterstürzen würden. es kostet viel geld
hierhoch zu kommen. die kälte und der wind der um die ecken saust
erinnern mich an das buch 'der schwarze turm'. sie haben ihn gebaut,
um näher an der sonne zu sein, nur um entdecken zu müssen, dass es so
kalt wird, da oben. dann bauen sie ihn wieder ab und verkaufen das
konzept und die steine an südliche andere länder, die daran glauben.
und die aber schon sowieso viel sonne immer überall haben.
ich sehe manhattan unter mir, central park, so schön noch gestern,
jetzt nur noch ein grünes viereck inmitten von häuserschluchten. das
meer, der fluss, und noch mehr stadt, stadt, stadt, die sich über den
gesamten horizont ausstreckt, wie mit gierigen fingern auch die
entferntesten stellen betatscht.
ich will mich schütteln und weinen. die heilige insel der algonquin
indianer, verkauft für ein apfel und ein ei, heimat der modernen
urbanen legenden und musik, die ich liebe, harlem jazz, bob dylan, und
die liste goes on and on und es drückt meine eingeweide und
herzmuskeln und es ist nacht geworden.
warum, frage ich meinen vater, warum wolltest du, dass ich da
hochgehe? mir ist innerlich schwindlig geworden. es ist deprimierend.
keine aussichten hier.
da sagt er, weisst du, vielleicht, vielleicht muss man erst die äußere
sonne verlieren, damit man sich auf die suche machen kann, die innere
zu finden.
auf dem union square begegne ich vier jugendlichen punks, die mit
akkordeon, waschbrett, geige und banjo die musik dieses landes
erklingen lassen. appalachian blue grass und blues, ein bisschen folk
und country und the house of the rising sun.
ich solle auf das empire state building, unbedingt. ich verliere mich
an der upper west side, john lennon wurde um die ecke ermordet,
strawberry fields ist ein stück central park genannt worden, zur
erinnerung. darin ein mosaik, das sagt: imagine.
ich ziehe meine jacke fester zu und finde mich am ufer wieder,
vielleicht ist es der hudson river. ich seh schiffe und attraktionen,
der himmel grau wie ein gemaltes wolkenbild. ich will schlafen. das
wasser ist trübe und dreckig und traurig. ich lehne über der reeling
und spatzen sitzen da mit mir und ein paar obdachlose mit ihren
geschichten. die sonne kommt nur fahl durch, erinnert an den vollmond
in ralph albert blakelock's bild 'moonlight' das in paul auster's
'moon palace' eine zentrale rolle spielt.
dieses bild sehe ich mir an im brooklyn art museum. ich sehe es mir
an, 45 minuten lang. von nah, von fern, von allen möglichen winkeln
her. verstohlen wische ich mir tränen weg und schnupfen, aber die
aufpasser wundern sich eh schon.
imagine. ich kann mir aber nichts vorstellen, es tut nur weh alles,
mein herzmuskel ist verkrampft. ich komme nicht klar mit der
geschichte dieses landes, genausowenig wie mit der geschichte meines
anderen heimatlandes, deutschland. also erklimme ich das empire state
building doch, zwecks fehlender imagination und weil ich es meinem
vater versprochen habe. wir werden 100 mal kontrolliert, die schuhe
auch. endlich bin ich oben. meine brille ist kaputt und weht mir fast
von der nase. es ist ein strenger wind da oben. es ist nacht geworden.
und ich seh die lichter angehen, langsam, wie sterne am himmel
entstehen. viele menschen sind hier oben und gitterdraht für
diejenigen, die sich gerne runterstürzen würden. es kostet viel geld
hierhoch zu kommen. die kälte und der wind der um die ecken saust
erinnern mich an das buch 'der schwarze turm'. sie haben ihn gebaut,
um näher an der sonne zu sein, nur um entdecken zu müssen, dass es so
kalt wird, da oben. dann bauen sie ihn wieder ab und verkaufen das
konzept und die steine an südliche andere länder, die daran glauben.
und die aber schon sowieso viel sonne immer überall haben.
ich sehe manhattan unter mir, central park, so schön noch gestern,
jetzt nur noch ein grünes viereck inmitten von häuserschluchten. das
meer, der fluss, und noch mehr stadt, stadt, stadt, die sich über den
gesamten horizont ausstreckt, wie mit gierigen fingern auch die
entferntesten stellen betatscht.
ich will mich schütteln und weinen. die heilige insel der algonquin
indianer, verkauft für ein apfel und ein ei, heimat der modernen
urbanen legenden und musik, die ich liebe, harlem jazz, bob dylan, und
die liste goes on and on und es drückt meine eingeweide und
herzmuskeln und es ist nacht geworden.
warum, frage ich meinen vater, warum wolltest du, dass ich da
hochgehe? mir ist innerlich schwindlig geworden. es ist deprimierend.
keine aussichten hier.
da sagt er, weisst du, vielleicht, vielleicht muss man erst die äußere
sonne verlieren, damit man sich auf die suche machen kann, die innere
zu finden.
auf dem union square begegne ich vier jugendlichen punks, die mit
akkordeon, waschbrett, geige und banjo die musik dieses landes
erklingen lassen. appalachian blue grass und blues, ein bisschen folk
und country und the house of the rising sun.
Saturday, October 24, 2009
im wind
ich trage einen grossen trauersee mit mir rum, ich bin einfach traurig, so wie die graue welt draussen in sich selbst versinkt, so sinke ich hinab in die endlos ausufernden weiten meines blauen gemüts. max, du hast mich immer verstanden und irgendwie hatte ich das gefühl, das auch ich dich verstanden habe, irgendwie, so auf einer bestimmten art. es war einfach ein seufzen in bezug auf das leben und die sehnsucht danach. die frage nach kampfesmut und wie weit man sich hinauslehnen darf oder gar muss. jetzt ruht dein körper unter den weiten des himmels, über den jagende wolken sinnlos sich wagen, mit regen und schnee sich plagen, die erde wird kälter jetzt, noch nicht so kalt wie dein körper. aber dein körper, der ist schon okay, er wird einfach zurückgegeben. ich frag mich was du wohl so treibst jetzt und ob es diese andere form der existenz wohl gibt, oder aber ob ich einfach den irrtümern meiner eltern aufgesessen bin.
ich liebe dich, in meiner verfassung und art, es ist schwer loszulassen. aber nicht dass ist allein, was mich drückt, es ist mehr, das grosse ganze und ich weiss nicht, wohin es mich verschlägt.
liebe ist so nass und kalt wie farblos gewordene herbstblätter, hilflos im wind.
ich liebe dich, in meiner verfassung und art, es ist schwer loszulassen. aber nicht dass ist allein, was mich drückt, es ist mehr, das grosse ganze und ich weiss nicht, wohin es mich verschlägt.
liebe ist so nass und kalt wie farblos gewordene herbstblätter, hilflos im wind.
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