ich baue mauern en masse, deine augen sind ohne grenzen. augen ohne grenzen. ich denke an ärzte und weltgeschichte, aber deine präsenz nimmt mich unangenehm gefangen. ich will dich nicht anblicken und du merkst es. ich bin nicht wegen dir schlecht gelaunt sage ich. aber es stimmt nicht. ich bin widerwillig, innerlich in abwehrhaltung. darauf habe ich keine lust. ich mag dich nicht so nah an mich ran lassen. du bist ein üblicher verdächtiger und außerdem aber gar nicht mein fall. deine grenzenlosigkeit spricht bände und bögen, drogen, fall und ein schrei. ich sehe, wie du stehst, respekt, natürlich. aber ich will nicht mit dir stehen. auf diesem sand. ich will nicht mit dir gehen, dahin, wo gekämpft wird. meine abwehr beginnt hier. ich habe geliebt und verloren. nicht noch einmal will ich in diese grauzone. du bist einfach nicht er.
dann schreibe ich schnell Z. eine nachricht. freue mich an seiner reaktion. alles, bloß deins nicht. und ich merke auch: ich will gar nicht anderswo schauen. ich bin treu innerlich, irgendwie, auch wenn Z. die grenzen nicht überschreiten will, ich bin es zufrieden. ich freu mich ihn zu sehen. in seine augen zu sehen die grenzen haben und unergründlich sind im positiven sinne. nicht so überflutend. kein schrei. ich weiß, dass auch er getragen hat. aber er hält es für sich. er sucht nicht den halt in mir. und das, das gefällt mir.
Wednesday, November 24, 2010
Sunday, November 07, 2010
siehst du, wie die wellen fliegen? durch die lüfte, wie bögen die sich aus sich selbst heraus spannen. klänge gehen dir voraus wie ein schwingen, wie ein schwingen.
die bäume legen ihre kleider nieder, farbig und kraftvoll, du kannst jetzt die krähen sehen, wie früchte im spätherbstlichen dämmerungshimmel. wolkengebilde erzählen von kämpfen warmer und kalter ströme, weit ab von deinen kleinen tränen die sich wie ein stiller see um deine stirn gewolkt haben.
die taumelnden blätter sind weit hinter worten, lautlos sind sie in raum und zeit gezeichnet.
ich halte still und halte den atem ein. mein gott, wo bist du?
die bäume legen ihre kleider nieder, farbig und kraftvoll, du kannst jetzt die krähen sehen, wie früchte im spätherbstlichen dämmerungshimmel. wolkengebilde erzählen von kämpfen warmer und kalter ströme, weit ab von deinen kleinen tränen die sich wie ein stiller see um deine stirn gewolkt haben.
die taumelnden blätter sind weit hinter worten, lautlos sind sie in raum und zeit gezeichnet.
ich halte still und halte den atem ein. mein gott, wo bist du?
Thursday, July 08, 2010
Sunday, July 04, 2010
rede nicht so vom Sterben, so leichtfertig, so sinnfertig, so sicher.
es ist gar nichts so sicher, wie das Sterben.
Monde vergehen und gehen auf, wie dein Gesicht durchschimmert durch das Wasser, bevor du die Oberfläche durchbrichst. Langsam vergehen die Sekunden, ich höre dein Herzschlag nicht mehr. Ich bete durch die feuchte schwere Luft mein Atem geht schnell und leicht und schwer sind nur die Fernen. Die Horizonte, die sich immer weiter entfernen, die diesen Moment nie Traum aber Ewigkeit werden lassen.
Wenn ich nur aufwachte.
Wenn ich nur fliegen könnte.
Wenn ich nur deuten könnte.
Wenn ich nur wüßte. Gewußt hätte.
Würdest du den Tod wählen? Den Übergang?
Oder das Sein auf Erden?
Gib dich nicht zufrieden mit Antworten. Nichts ist sicher, nichts ist endgültig, nur das Sterben, das hat viele dieser Eigenschaften.
Es kommt immer darauf an, wie man schaut, von welchen Perspektiven. Wenn 1 + 1 gleich 2 ergibt, heißt das noch lange nicht, was passiert wenn zwei verschmelzen und eins werden oder drei.
Diese Horizonte sie fliehen
Diese Wolken sie ziehen
Diese Minuten sie verinnen
und immer, immer von hier fort wird es dies eine Realität sein.
Keine Angst nur
Sein.
Wir können einfach nie sagen, was besser wäre. Da wir es nicht wissen.
Ich verstecke.
es ist gar nichts so sicher, wie das Sterben.
Monde vergehen und gehen auf, wie dein Gesicht durchschimmert durch das Wasser, bevor du die Oberfläche durchbrichst. Langsam vergehen die Sekunden, ich höre dein Herzschlag nicht mehr. Ich bete durch die feuchte schwere Luft mein Atem geht schnell und leicht und schwer sind nur die Fernen. Die Horizonte, die sich immer weiter entfernen, die diesen Moment nie Traum aber Ewigkeit werden lassen.
Wenn ich nur aufwachte.
Wenn ich nur fliegen könnte.
Wenn ich nur deuten könnte.
Wenn ich nur wüßte. Gewußt hätte.
Würdest du den Tod wählen? Den Übergang?
Oder das Sein auf Erden?
Gib dich nicht zufrieden mit Antworten. Nichts ist sicher, nichts ist endgültig, nur das Sterben, das hat viele dieser Eigenschaften.
Es kommt immer darauf an, wie man schaut, von welchen Perspektiven. Wenn 1 + 1 gleich 2 ergibt, heißt das noch lange nicht, was passiert wenn zwei verschmelzen und eins werden oder drei.
Diese Horizonte sie fliehen
Diese Wolken sie ziehen
Diese Minuten sie verinnen
und immer, immer von hier fort wird es dies eine Realität sein.
Keine Angst nur
Sein.
Wir können einfach nie sagen, was besser wäre. Da wir es nicht wissen.
Ich verstecke.
Monday, June 28, 2010
Thursday, May 06, 2010
fast sagte ich es als ob es ein freipass waere - ich starb, fast.
und doch manchmal, wuenschte ich mir, dass es so waere. dann koennte ich dich erwarten nun, mit singenden armen, dein herz umarmend, wenn du hinuebertrittst in die andere welt.
so muss ich aber geduldig warten. auf zeichen und wunder, vielleicht kann ich deine hand halten, ein laecheln zaubern.
traenen fallen langsam und muessig, es ist zeit geworden langsam zu sinken und dann zu fliegen wie in traeumen und wuenschen.
Uli. so stark und einsam und gemeinsam bist du.
und doch manchmal, wuenschte ich mir, dass es so waere. dann koennte ich dich erwarten nun, mit singenden armen, dein herz umarmend, wenn du hinuebertrittst in die andere welt.
so muss ich aber geduldig warten. auf zeichen und wunder, vielleicht kann ich deine hand halten, ein laecheln zaubern.
traenen fallen langsam und muessig, es ist zeit geworden langsam zu sinken und dann zu fliegen wie in traeumen und wuenschen.
Uli. so stark und einsam und gemeinsam bist du.
Friday, February 19, 2010
langsam nur tröpfelt leise
in mitten von französischen worten
und gitarrenläufen
die erkenntnis
vermutung fast nur
das du nicht mehr kommen könntest
das die tiefe bläue
und das flammende orange
das wir in den letzten tagen hier um dich herum
fanden
bedeutung jenseits der unmittelbaren
menschenbegegnungen haben könnte
das die lange tage und wochen die dann folgen
die schmerzliche stille deiner fehlenden
fusstritte
das lachen das noch so frisch in meinem geist verweilte,
und die sorge um das verstauben einer wohnung
und das füttern eines katers
mich unendlich verwirren könnten
und ich dann nicht wüsste
ob du nicht einfach doch irgendwann wiederkommst
die hoffnung darf sich nicht beugen
sagen die winde
spielen lachend in wipfeln
und du
so hoch trohnend
und tanzed im mondes-wolken-gefecht
fangen, befangen
ich fange
tränen
ein
in mitten von französischen worten
und gitarrenläufen
die erkenntnis
vermutung fast nur
das du nicht mehr kommen könntest
das die tiefe bläue
und das flammende orange
das wir in den letzten tagen hier um dich herum
fanden
bedeutung jenseits der unmittelbaren
menschenbegegnungen haben könnte
das die lange tage und wochen die dann folgen
die schmerzliche stille deiner fehlenden
fusstritte
das lachen das noch so frisch in meinem geist verweilte,
und die sorge um das verstauben einer wohnung
und das füttern eines katers
mich unendlich verwirren könnten
und ich dann nicht wüsste
ob du nicht einfach doch irgendwann wiederkommst
die hoffnung darf sich nicht beugen
sagen die winde
spielen lachend in wipfeln
und du
so hoch trohnend
und tanzed im mondes-wolken-gefecht
fangen, befangen
ich fange
tränen
ein
Thursday, February 18, 2010
Judith
da gehst und webst du nun
in den himmeln so auch auf erden
ich fühle meine füße fest in die erde sinken
während flügel sich entfalten und den schwimmenden mond im nachtblauen himmel umarmen
es schwingt und vibriert
um mich herum
in mir
und ich werde ruhig
mit atemzügen
und einem lächeln
das dir zaubert
da gehst und webst du nun
in den himmeln so auch auf erden
ich fühle meine füße fest in die erde sinken
während flügel sich entfalten und den schwimmenden mond im nachtblauen himmel umarmen
es schwingt und vibriert
um mich herum
in mir
und ich werde ruhig
mit atemzügen
und einem lächeln
das dir zaubert
Monday, February 08, 2010
Sunday, February 07, 2010
die unermessliche Einsamkeit. Wenn du tiefer atmest und dich wieder hergedreht hast. Langsam gleite ich aus dem Bett raus und suche Boden unter den Füssen. Es ist kühl draussen, aber nie kalt. Nie so kalt wie hier drinnen. Wenn ich meine Wange an das kleine Badezimmerfenster presse und auf die blaue Krone des Renaissance Hotels schaue. Unüberbrückbare Distanz. Mein Körper begrenzt doch in sich verloren. Wie unter einem grossen Berg vergraben. Lebendig. Es fällt schwer zu atmen. Es gibt keine Tränen. Es ist vier.
Manchmal treiben mich die Geister. Ein Lied, ein Film, selten nur noch ein Buch. Ein Bild, das ich male, aber so schwer dahin zu gelangen. Öfters das Negativ der Dinge: Ein Lied das nicht unseres ist. Ein Duett einer anderen Freundschaft, die genauso geheimnisvoll und verloren im All schwebt - oder eher rast? Wie ein Komet? Ich schliesse die Augen. Es tut weh. Das Kometenlicht.
Dann kletter ich auf das Dach. Beobachte die sich träge bewegende Nachtwelt. Die Kirche, Highland Ave. Fast-Autounfälle. Das rote Backsteinhaus, so mysteriös und Zukunftsschwanger schwer.
Die blaue Krone.
Manchmal treiben mich die Geister. Ein Lied, ein Film, selten nur noch ein Buch. Ein Bild, das ich male, aber so schwer dahin zu gelangen. Öfters das Negativ der Dinge: Ein Lied das nicht unseres ist. Ein Duett einer anderen Freundschaft, die genauso geheimnisvoll und verloren im All schwebt - oder eher rast? Wie ein Komet? Ich schliesse die Augen. Es tut weh. Das Kometenlicht.
Dann kletter ich auf das Dach. Beobachte die sich träge bewegende Nachtwelt. Die Kirche, Highland Ave. Fast-Autounfälle. Das rote Backsteinhaus, so mysteriös und Zukunftsschwanger schwer.
Die blaue Krone.
Monday, January 18, 2010
ich geb sie dir, die rosen
tom waits
und puffiger schnee draussen
etwas verzweiflung drinnen
mit salz und tee
es gibt viel zu tun hier
haiti erbebte und zig!tausende menschen sterben
und woanders
unrecht
hinter oberflächen und vorhängen
während die musik weiterspielt zum
schrecklich schönen
totentanz
eine läuft auf dem seil hoch droben
in tutu und löckchen
tanz des lebens
hoch in den wolken
regenschwanger
mit salz und tee
regenwälder fallen
durch gefärbte winde und welten
verwandeln sich in allemöglichen dinge
während du sie in deinen armen hälst
nase vergraben in ihrem nacken
dich lösend im schlaf
da kommst du dann zu mir
mit den karten und bären und stiefeln
und den tiefen worten
die wunden pflügen
in unterwelten
um samen zu bergen
geistiger natur
ich wache aber auf und schüttel es ab
versuche normal zu denken
prüfe nur manchmal noch die bilder
der gegenwart deiner welt
um sie schmerzlich gegen die mauern zu pressen
in die deine augen mit liebe worte einätzten
balkan beats im festsaal kreuzberg
tanzend in mir
schwingend und wiegend in hüfte und schritt
arme wie vögel fliegend
zeichnen seltsame worte in die dicke aufgewühlte luft
da seh ich sie mit mir tanzen
ich spüre sie um meine beine
an meinen händen will sie im kreise hüpfen
lachend und mit lockengewirr
die schönste frau im raum
erinnerte mich an - euch
und ich wusste nich noch ein noch aus
und ob ich sie willkommen heißen
oder jemals begreifen könnte
oder gar sehen
wer weiß wohin
sie will gehen
und puffiger schnee draussen
etwas verzweiflung drinnen
mit salz und tee
es gibt viel zu tun hier
haiti erbebte und zig!tausende menschen sterben
und woanders
unrecht
hinter oberflächen und vorhängen
während die musik weiterspielt zum
schrecklich schönen
totentanz
eine läuft auf dem seil hoch droben
in tutu und löckchen
tanz des lebens
hoch in den wolken
regenschwanger
mit salz und tee
regenwälder fallen
durch gefärbte winde und welten
verwandeln sich in allemöglichen dinge
während du sie in deinen armen hälst
nase vergraben in ihrem nacken
dich lösend im schlaf
da kommst du dann zu mir
mit den karten und bären und stiefeln
und den tiefen worten
die wunden pflügen
in unterwelten
um samen zu bergen
geistiger natur
ich wache aber auf und schüttel es ab
versuche normal zu denken
prüfe nur manchmal noch die bilder
der gegenwart deiner welt
um sie schmerzlich gegen die mauern zu pressen
in die deine augen mit liebe worte einätzten
balkan beats im festsaal kreuzberg
tanzend in mir
schwingend und wiegend in hüfte und schritt
arme wie vögel fliegend
zeichnen seltsame worte in die dicke aufgewühlte luft
da seh ich sie mit mir tanzen
ich spüre sie um meine beine
an meinen händen will sie im kreise hüpfen
lachend und mit lockengewirr
die schönste frau im raum
erinnerte mich an - euch
und ich wusste nich noch ein noch aus
und ob ich sie willkommen heißen
oder jemals begreifen könnte
oder gar sehen
wer weiß wohin
sie will gehen
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