tom waits
und puffiger schnee draussen
etwas verzweiflung drinnen
mit salz und tee
es gibt viel zu tun hier
haiti erbebte und zig!tausende menschen sterben
und woanders
unrecht
hinter oberflächen und vorhängen
während die musik weiterspielt zum
schrecklich schönen
totentanz
eine läuft auf dem seil hoch droben
in tutu und löckchen
tanz des lebens
hoch in den wolken
regenschwanger
mit salz und tee
regenwälder fallen
durch gefärbte winde und welten
verwandeln sich in allemöglichen dinge
während du sie in deinen armen hälst
nase vergraben in ihrem nacken
dich lösend im schlaf
da kommst du dann zu mir
mit den karten und bären und stiefeln
und den tiefen worten
die wunden pflügen
in unterwelten
um samen zu bergen
geistiger natur
ich wache aber auf und schüttel es ab
versuche normal zu denken
prüfe nur manchmal noch die bilder
der gegenwart deiner welt
um sie schmerzlich gegen die mauern zu pressen
in die deine augen mit liebe worte einätzten
balkan beats im festsaal kreuzberg
tanzend in mir
schwingend und wiegend in hüfte und schritt
arme wie vögel fliegend
zeichnen seltsame worte in die dicke aufgewühlte luft
da seh ich sie mit mir tanzen
ich spüre sie um meine beine
an meinen händen will sie im kreise hüpfen
lachend und mit lockengewirr
die schönste frau im raum
erinnerte mich an - euch
und ich wusste nich noch ein noch aus
und ob ich sie willkommen heißen
oder jemals begreifen könnte
oder gar sehen
wer weiß wohin
sie will gehen
Monday, January 18, 2010
Thursday, January 14, 2010
Wednesday, December 23, 2009
sometimes almost hard to see
the imperfectness of you lingering in the air
the unsaid things unresolved
hovering like a big dark cloud in the spaces between
i can almost feel
the tangible doubts
and i am scared to ask them out
sometimes almost hard to bare
the lack of ideal love relation
when you talk to each other
trying to make it all good
after all
you carry his baby
and maybe it s just me being scared
and i can t see after all
because sometimes the real and the good and the truth
is hidden deep inside.
but i do hope for you to be strong
and accept life like that
because nothing has ever been supposed to be any other way
than
what you have
lying here
in front of your eyes.
i love you so much, sister, i hoped, it wouldn t be that way....
the imperfectness of you lingering in the air
the unsaid things unresolved
hovering like a big dark cloud in the spaces between
i can almost feel
the tangible doubts
and i am scared to ask them out
sometimes almost hard to bare
the lack of ideal love relation
when you talk to each other
trying to make it all good
after all
you carry his baby
and maybe it s just me being scared
and i can t see after all
because sometimes the real and the good and the truth
is hidden deep inside.
but i do hope for you to be strong
and accept life like that
because nothing has ever been supposed to be any other way
than
what you have
lying here
in front of your eyes.
i love you so much, sister, i hoped, it wouldn t be that way....
Sunday, December 13, 2009
es zieht sich, aber es dünnt aus. langsam. der winter kriecht wieder durch unsere knochen und ich mag es, wie die leute sich in ihre aufgestellten mantelkrägen verkriechen und ihre hände tief in die taschen graben oder einander reiben.
there are so many shades of black
unsere freundschaften wachsen im dunkel der kalten jahreszeit. wir kuscheln uns unter decken und fangen an uns wieder vorzulesen und filme zu schauen. C. macht nudeln selber sie hängen auf einer schnur in der küche und ich sehne mich nur ein bisschen nach topanga canyon und amerika, den delta und mississippi blues und new orleans.
ich sehne mich danach auf rabenflügeln zu wiegen und mit dohlen zu tanzen, hoch droben. ich sehne mich nach musik machen in ekstase und in vertiefung ich umarme euch im zirkus, mache ein rad, fange an seil zu tanzen, renne mit den zirkusleuten weg und studiere dann noch jura.
liebe grüsse
aus berlin
there are so many shades of black
unsere freundschaften wachsen im dunkel der kalten jahreszeit. wir kuscheln uns unter decken und fangen an uns wieder vorzulesen und filme zu schauen. C. macht nudeln selber sie hängen auf einer schnur in der küche und ich sehne mich nur ein bisschen nach topanga canyon und amerika, den delta und mississippi blues und new orleans.
ich sehne mich danach auf rabenflügeln zu wiegen und mit dohlen zu tanzen, hoch droben. ich sehne mich nach musik machen in ekstase und in vertiefung ich umarme euch im zirkus, mache ein rad, fange an seil zu tanzen, renne mit den zirkusleuten weg und studiere dann noch jura.
liebe grüsse
aus berlin
Friday, December 11, 2009
mein herz klopft, lauter, ich bin auf einem konstanten high. meine gedanken laufen wie ein bergbach, wie ein segelnder adler, ich wiege mich in den winden und wogen und strecke meine sehnsucht bis über die horizonte des gewohnten.
es nistet sich wieder der wunsch ein danach, doch jura zu studieren, als doppelstudium vielleicht und dann am besten ein heilpraktiker anschliessen, dann wäre mein traum erfüllt des denken lernens und verstehens, dann hätte ich diese struktur des rechts, diese gedankengänge geübt, dann hätte ich meiner sehnsucht nach naturwissenschaftlichem verstehen geprüft und ausserdem erziehungswissenschaftlich ein fundament gelegt, ein gedanken hintergrund von dem ich ausgehen kann, zu dem ich zurück gehen kann und an dem ich prüfen kann, was mir dann im leben begegnet.
das sind nur erste schritte.
die wünsche waren schon immer da.... aber immer mehr kommt nun der gedanke dazu: warum nicht, wenn ich es will? es könnte doch gehen, wenn ich wollte.
you can get it, if you really want...but you must try, try and try, try and try!
es nistet sich wieder der wunsch ein danach, doch jura zu studieren, als doppelstudium vielleicht und dann am besten ein heilpraktiker anschliessen, dann wäre mein traum erfüllt des denken lernens und verstehens, dann hätte ich diese struktur des rechts, diese gedankengänge geübt, dann hätte ich meiner sehnsucht nach naturwissenschaftlichem verstehen geprüft und ausserdem erziehungswissenschaftlich ein fundament gelegt, ein gedanken hintergrund von dem ich ausgehen kann, zu dem ich zurück gehen kann und an dem ich prüfen kann, was mir dann im leben begegnet.
das sind nur erste schritte.
die wünsche waren schon immer da.... aber immer mehr kommt nun der gedanke dazu: warum nicht, wenn ich es will? es könnte doch gehen, wenn ich wollte.
you can get it, if you really want...but you must try, try and try, try and try!
Sunday, November 29, 2009
Intensionen krabbeln über den Boden wie Maden und Raupen, ich weiß nicht, welche zu Schmetterlingen werden könnten
Susanna Berivan auf Myspace und Freunde so weit weit in den Weiten, auf anderen Seiten, Kontinenten und Apartments.
Der Plötzensee kalt und grau und Großmutter´s Lampe so warm.
Lasst die Blätter los, ihr Bäume, gibt euch hin, Träume, weht sie leer, Räume und lasst schlafen was gestorben ist.
Immer weiß ich nicht und kann doch nur ahnen, meine Sorgen und Freuden verschwören sich, Dinge, die ich nicht kenne, manifestieren sich in Kellern, Böden, alten Brauereien und kleinen Bars. Alleine ist in dem Zimmer, und leere Worte kreuzen sich zu rätseln.
Was kann ich sagen nun, da es nicht mehr zählt.
Was kann ich sagen nun, da es nicht mehr wärmt
Was kann ich sagen nun, da es nicht mehr atmet
Was kann ich sagen nun, da es nicht sein will
Was kann ich sagen außer
Lass mich
Lass mich
Lass
nun
Susanna Berivan auf Myspace und Freunde so weit weit in den Weiten, auf anderen Seiten, Kontinenten und Apartments.
Der Plötzensee kalt und grau und Großmutter´s Lampe so warm.
Lasst die Blätter los, ihr Bäume, gibt euch hin, Träume, weht sie leer, Räume und lasst schlafen was gestorben ist.
Immer weiß ich nicht und kann doch nur ahnen, meine Sorgen und Freuden verschwören sich, Dinge, die ich nicht kenne, manifestieren sich in Kellern, Böden, alten Brauereien und kleinen Bars. Alleine ist in dem Zimmer, und leere Worte kreuzen sich zu rätseln.
Was kann ich sagen nun, da es nicht mehr zählt.
Was kann ich sagen nun, da es nicht mehr wärmt
Was kann ich sagen nun, da es nicht mehr atmet
Was kann ich sagen nun, da es nicht sein will
Was kann ich sagen außer
Lass mich
Lass mich
Lass
nun
Thursday, November 05, 2009
sag mir was ich tun soll
meine nerven dünne gespinste
ich kann nicht mehr drehen
die kraft genommen
das laute kauen
es bringt mich zur weißglut
weißt du wem
ich kann nichts sehen
allerleirauh
und die befangenheit lässt mich stolpern
allerleirauh
und meine augen lassen sich täuschen
allerleirauh
und ich weiss nicht was zu denken
allerleirauh
ich möchte mich versenken
in gläubiger liebe
verschränken
verschärfen
verwerfen
liebe, so himmelblau
und mein nervenkostüm
ein lumpenkleid
nichts hält nichts hält
blut fällt
meine nerven dünne gespinste
ich kann nicht mehr drehen
die kraft genommen
das laute kauen
es bringt mich zur weißglut
weißt du wem
ich kann nichts sehen
allerleirauh
und die befangenheit lässt mich stolpern
allerleirauh
und meine augen lassen sich täuschen
allerleirauh
und ich weiss nicht was zu denken
allerleirauh
ich möchte mich versenken
in gläubiger liebe
verschränken
verschärfen
verwerfen
liebe, so himmelblau
und mein nervenkostüm
ein lumpenkleid
nichts hält nichts hält
blut fällt
Thursday, October 29, 2009
wintersonnen oder: the house of the rising sun
new york new york. die stadt ist kalt und voller schluchten. man sagt,
ich solle auf das empire state building, unbedingt. ich verliere mich
an der upper west side, john lennon wurde um die ecke ermordet,
strawberry fields ist ein stück central park genannt worden, zur
erinnerung. darin ein mosaik, das sagt: imagine.
ich ziehe meine jacke fester zu und finde mich am ufer wieder,
vielleicht ist es der hudson river. ich seh schiffe und attraktionen,
der himmel grau wie ein gemaltes wolkenbild. ich will schlafen. das
wasser ist trübe und dreckig und traurig. ich lehne über der reeling
und spatzen sitzen da mit mir und ein paar obdachlose mit ihren
geschichten. die sonne kommt nur fahl durch, erinnert an den vollmond
in ralph albert blakelock's bild 'moonlight' das in paul auster's
'moon palace' eine zentrale rolle spielt.
dieses bild sehe ich mir an im brooklyn art museum. ich sehe es mir
an, 45 minuten lang. von nah, von fern, von allen möglichen winkeln
her. verstohlen wische ich mir tränen weg und schnupfen, aber die
aufpasser wundern sich eh schon.
imagine. ich kann mir aber nichts vorstellen, es tut nur weh alles,
mein herzmuskel ist verkrampft. ich komme nicht klar mit der
geschichte dieses landes, genausowenig wie mit der geschichte meines
anderen heimatlandes, deutschland. also erklimme ich das empire state
building doch, zwecks fehlender imagination und weil ich es meinem
vater versprochen habe. wir werden 100 mal kontrolliert, die schuhe
auch. endlich bin ich oben. meine brille ist kaputt und weht mir fast
von der nase. es ist ein strenger wind da oben. es ist nacht geworden.
und ich seh die lichter angehen, langsam, wie sterne am himmel
entstehen. viele menschen sind hier oben und gitterdraht für
diejenigen, die sich gerne runterstürzen würden. es kostet viel geld
hierhoch zu kommen. die kälte und der wind der um die ecken saust
erinnern mich an das buch 'der schwarze turm'. sie haben ihn gebaut,
um näher an der sonne zu sein, nur um entdecken zu müssen, dass es so
kalt wird, da oben. dann bauen sie ihn wieder ab und verkaufen das
konzept und die steine an südliche andere länder, die daran glauben.
und die aber schon sowieso viel sonne immer überall haben.
ich sehe manhattan unter mir, central park, so schön noch gestern,
jetzt nur noch ein grünes viereck inmitten von häuserschluchten. das
meer, der fluss, und noch mehr stadt, stadt, stadt, die sich über den
gesamten horizont ausstreckt, wie mit gierigen fingern auch die
entferntesten stellen betatscht.
ich will mich schütteln und weinen. die heilige insel der algonquin
indianer, verkauft für ein apfel und ein ei, heimat der modernen
urbanen legenden und musik, die ich liebe, harlem jazz, bob dylan, und
die liste goes on and on und es drückt meine eingeweide und
herzmuskeln und es ist nacht geworden.
warum, frage ich meinen vater, warum wolltest du, dass ich da
hochgehe? mir ist innerlich schwindlig geworden. es ist deprimierend.
keine aussichten hier.
da sagt er, weisst du, vielleicht, vielleicht muss man erst die äußere
sonne verlieren, damit man sich auf die suche machen kann, die innere
zu finden.
auf dem union square begegne ich vier jugendlichen punks, die mit
akkordeon, waschbrett, geige und banjo die musik dieses landes
erklingen lassen. appalachian blue grass und blues, ein bisschen folk
und country und the house of the rising sun.
ich solle auf das empire state building, unbedingt. ich verliere mich
an der upper west side, john lennon wurde um die ecke ermordet,
strawberry fields ist ein stück central park genannt worden, zur
erinnerung. darin ein mosaik, das sagt: imagine.
ich ziehe meine jacke fester zu und finde mich am ufer wieder,
vielleicht ist es der hudson river. ich seh schiffe und attraktionen,
der himmel grau wie ein gemaltes wolkenbild. ich will schlafen. das
wasser ist trübe und dreckig und traurig. ich lehne über der reeling
und spatzen sitzen da mit mir und ein paar obdachlose mit ihren
geschichten. die sonne kommt nur fahl durch, erinnert an den vollmond
in ralph albert blakelock's bild 'moonlight' das in paul auster's
'moon palace' eine zentrale rolle spielt.
dieses bild sehe ich mir an im brooklyn art museum. ich sehe es mir
an, 45 minuten lang. von nah, von fern, von allen möglichen winkeln
her. verstohlen wische ich mir tränen weg und schnupfen, aber die
aufpasser wundern sich eh schon.
imagine. ich kann mir aber nichts vorstellen, es tut nur weh alles,
mein herzmuskel ist verkrampft. ich komme nicht klar mit der
geschichte dieses landes, genausowenig wie mit der geschichte meines
anderen heimatlandes, deutschland. also erklimme ich das empire state
building doch, zwecks fehlender imagination und weil ich es meinem
vater versprochen habe. wir werden 100 mal kontrolliert, die schuhe
auch. endlich bin ich oben. meine brille ist kaputt und weht mir fast
von der nase. es ist ein strenger wind da oben. es ist nacht geworden.
und ich seh die lichter angehen, langsam, wie sterne am himmel
entstehen. viele menschen sind hier oben und gitterdraht für
diejenigen, die sich gerne runterstürzen würden. es kostet viel geld
hierhoch zu kommen. die kälte und der wind der um die ecken saust
erinnern mich an das buch 'der schwarze turm'. sie haben ihn gebaut,
um näher an der sonne zu sein, nur um entdecken zu müssen, dass es so
kalt wird, da oben. dann bauen sie ihn wieder ab und verkaufen das
konzept und die steine an südliche andere länder, die daran glauben.
und die aber schon sowieso viel sonne immer überall haben.
ich sehe manhattan unter mir, central park, so schön noch gestern,
jetzt nur noch ein grünes viereck inmitten von häuserschluchten. das
meer, der fluss, und noch mehr stadt, stadt, stadt, die sich über den
gesamten horizont ausstreckt, wie mit gierigen fingern auch die
entferntesten stellen betatscht.
ich will mich schütteln und weinen. die heilige insel der algonquin
indianer, verkauft für ein apfel und ein ei, heimat der modernen
urbanen legenden und musik, die ich liebe, harlem jazz, bob dylan, und
die liste goes on and on und es drückt meine eingeweide und
herzmuskeln und es ist nacht geworden.
warum, frage ich meinen vater, warum wolltest du, dass ich da
hochgehe? mir ist innerlich schwindlig geworden. es ist deprimierend.
keine aussichten hier.
da sagt er, weisst du, vielleicht, vielleicht muss man erst die äußere
sonne verlieren, damit man sich auf die suche machen kann, die innere
zu finden.
auf dem union square begegne ich vier jugendlichen punks, die mit
akkordeon, waschbrett, geige und banjo die musik dieses landes
erklingen lassen. appalachian blue grass und blues, ein bisschen folk
und country und the house of the rising sun.
Saturday, October 24, 2009
im wind
ich trage einen grossen trauersee mit mir rum, ich bin einfach traurig, so wie die graue welt draussen in sich selbst versinkt, so sinke ich hinab in die endlos ausufernden weiten meines blauen gemüts. max, du hast mich immer verstanden und irgendwie hatte ich das gefühl, das auch ich dich verstanden habe, irgendwie, so auf einer bestimmten art. es war einfach ein seufzen in bezug auf das leben und die sehnsucht danach. die frage nach kampfesmut und wie weit man sich hinauslehnen darf oder gar muss. jetzt ruht dein körper unter den weiten des himmels, über den jagende wolken sinnlos sich wagen, mit regen und schnee sich plagen, die erde wird kälter jetzt, noch nicht so kalt wie dein körper. aber dein körper, der ist schon okay, er wird einfach zurückgegeben. ich frag mich was du wohl so treibst jetzt und ob es diese andere form der existenz wohl gibt, oder aber ob ich einfach den irrtümern meiner eltern aufgesessen bin.
ich liebe dich, in meiner verfassung und art, es ist schwer loszulassen. aber nicht dass ist allein, was mich drückt, es ist mehr, das grosse ganze und ich weiss nicht, wohin es mich verschlägt.
liebe ist so nass und kalt wie farblos gewordene herbstblätter, hilflos im wind.
ich liebe dich, in meiner verfassung und art, es ist schwer loszulassen. aber nicht dass ist allein, was mich drückt, es ist mehr, das grosse ganze und ich weiss nicht, wohin es mich verschlägt.
liebe ist so nass und kalt wie farblos gewordene herbstblätter, hilflos im wind.
Saturday, October 03, 2009
Saturday, August 29, 2009
ein traum
du bist irgendwie schon ganz weit weg und das gespinst löst sich langsam in fäden auf die weitergesponnen werden wollen. und können.
langsam drehen in sich hinein der träume lauschender augenblicke
vergebens warte ich auf wache momente, die ahnung bringen von gewesenem
die verwaschenen gedanken und gefühle leicht zerknittert im abendsaum
die röte ist langsam gewichen in mir
meine wangen ganz fahl und verlassen nun
nur dir, geliebter, in dir
lasse ich mich ganz weg fallen
in die höhen der abgründe
in die segelnden sichten vernichtend
und du bist ganz ein traum nur
apfelblüten flaum
langsam drehen in sich hinein der träume lauschender augenblicke
vergebens warte ich auf wache momente, die ahnung bringen von gewesenem
die verwaschenen gedanken und gefühle leicht zerknittert im abendsaum
die röte ist langsam gewichen in mir
meine wangen ganz fahl und verlassen nun
nur dir, geliebter, in dir
lasse ich mich ganz weg fallen
in die höhen der abgründe
in die segelnden sichten vernichtend
und du bist ganz ein traum nur
apfelblüten flaum
Friday, August 21, 2009
tief blau
tief, tiefer, tiefen
ich sinke wie ein stein gehüllt in schleier,
langsam flatternd in flüssigem raum
schwingend in die leere
ausgebreiteten atems
bewegung
bring linde
und doch ist alles
blau tief
und das salz sticht
in unbekannter herzenswunde
blutend ertrinken
in silbernem schein
ich sinke wie ein stein gehüllt in schleier,
langsam flatternd in flüssigem raum
schwingend in die leere
ausgebreiteten atems
bewegung
bring linde
und doch ist alles
blau tief
und das salz sticht
in unbekannter herzenswunde
blutend ertrinken
in silbernem schein
Monday, August 03, 2009
Mark Pablo
Ich bin unruhig und kehre zurück, 00011010, digits in einer digitalen Welt.
Innen, alles leer und erschöpft. Keine Tränen mehr, nur noch Stille.
Das Schweigen, fragend.
Es bricht alles zusammen, wie ein Kartenhaus, gefolgt von einem vernichtenden Gewitter. Die Mutter, der Speicher, die Geschwister. Es ist ein Aufschrei gegen den Himmel, gegen die Nutzlosigkeit des Seins, gegen die Ungerechtigkeit des Lebens, ein Sprung ins Ungewisse: die Flucht vor dem eigenen Nein. Dem eigenen Sein.
Nach vorne.
Du hängst in Schatten, gebrochenen Genickes. Du hängst einen Fluch über das Land, wie dumpfe Dämmerung am Rande des Nichts. Du wirfst Fragen in die Luft und Schuld regnet auf uns alle hernieder, niemand kann halten, doch irgendwie müssen sie es.
Du gabst auf oder vielleicht hast du klein bei gegeben. Grösseren Mächten, derer ich nicht bewusst bin oder war, Dämonen denen du nicht gewachsen warst.
Die wir nicht fanden.
Das Recht auf das eigene Leben
Das Recht auf den eigenen Tod.
Das Recht des Kindes auf den eigenen Tod.
Wie nur können wir uns losmachen, von diesen Banden!? Wie dies hinnehmen, ohne egoistisch uns selbst zu bemitleiden, Schuld bei uns zu suchen und alles widerrufen zu wollen!?
Wohin nur wehst du Geistseele, über den See, ein Hauch in den Gerippen der Wellen, eine Brise im Haar, ein Lied in den Gesängen der Wälder, ein Rauschen in der Weite.
Wann kommst du ganz zu dir?
In Stille
das Gebet.
Innen, alles leer und erschöpft. Keine Tränen mehr, nur noch Stille.
Das Schweigen, fragend.
Es bricht alles zusammen, wie ein Kartenhaus, gefolgt von einem vernichtenden Gewitter. Die Mutter, der Speicher, die Geschwister. Es ist ein Aufschrei gegen den Himmel, gegen die Nutzlosigkeit des Seins, gegen die Ungerechtigkeit des Lebens, ein Sprung ins Ungewisse: die Flucht vor dem eigenen Nein. Dem eigenen Sein.
Nach vorne.
Du hängst in Schatten, gebrochenen Genickes. Du hängst einen Fluch über das Land, wie dumpfe Dämmerung am Rande des Nichts. Du wirfst Fragen in die Luft und Schuld regnet auf uns alle hernieder, niemand kann halten, doch irgendwie müssen sie es.
Du gabst auf oder vielleicht hast du klein bei gegeben. Grösseren Mächten, derer ich nicht bewusst bin oder war, Dämonen denen du nicht gewachsen warst.
Die wir nicht fanden.
Das Recht auf das eigene Leben
Das Recht auf den eigenen Tod.
Das Recht des Kindes auf den eigenen Tod.
Wie nur können wir uns losmachen, von diesen Banden!? Wie dies hinnehmen, ohne egoistisch uns selbst zu bemitleiden, Schuld bei uns zu suchen und alles widerrufen zu wollen!?
Wohin nur wehst du Geistseele, über den See, ein Hauch in den Gerippen der Wellen, eine Brise im Haar, ein Lied in den Gesängen der Wälder, ein Rauschen in der Weite.
Wann kommst du ganz zu dir?
In Stille
das Gebet.
Wednesday, July 22, 2009
mitten
du triffst mich mitten in mein herz
mit deinen blicken und worten
deinem sehnen, streben und vertiefen
deine augen sprechen von stille
der brunnen ist tief aber strahlen verfangen
auf der oberflaeche.
ich moechte so gerne
in deiner umgebung mich bewegen
deinen atem kosten
deinen flug in die stille
mit schwanensang verweben
deine dame des herzens kennenlernen
ihren zauber auf meinen haenden spueren
und euch zugeneigt
meinen weg gehen.
mit deinen blicken und worten
deinem sehnen, streben und vertiefen
deine augen sprechen von stille
der brunnen ist tief aber strahlen verfangen
auf der oberflaeche.
ich moechte so gerne
in deiner umgebung mich bewegen
deinen atem kosten
deinen flug in die stille
mit schwanensang verweben
deine dame des herzens kennenlernen
ihren zauber auf meinen haenden spueren
und euch zugeneigt
meinen weg gehen.
Thursday, July 16, 2009
Saturday, June 27, 2009
geister flüstern
guten morgen,
wie geht es dir, wer bist du, was machst du als erstes am morgen wenn du aufwachst?
ich möchte deine unschuld sehen, in den winkeln deiner augen und den sanften zügen des schlafes, die dein gesicht entblößen.
wie riechst du am morgen, möchtest du auch aufhören zu rauchen? und duschst du dann oder gehst du rennen? oder vielleicht trinks du einen kaffee oder grünen tee? hörst du musik oder summst du vor dich her?
ich weiß, meine geister füstern, raschelnd wie wind. sie wissen, du bist es nicht, mein kind. aber naiv und unverbesserlich stürzt sich mein herz wieder und wieder in die unmöglichen gefilde der eingebilde, aye, wenn ich das nicht hätte, was würde dann wohl sein.
guten morgen, du bist schon weg, denkst du manchmal an mich oder denkst du eher daran, die rätsel der welt zu lösen. naryiss beugt sich immer weiter über den teich. es tut so gut, es tut so gut, streicheleinheit.
wie geht es dir, wer bist du, was machst du als erstes am morgen wenn du aufwachst?
ich möchte deine unschuld sehen, in den winkeln deiner augen und den sanften zügen des schlafes, die dein gesicht entblößen.
wie riechst du am morgen, möchtest du auch aufhören zu rauchen? und duschst du dann oder gehst du rennen? oder vielleicht trinks du einen kaffee oder grünen tee? hörst du musik oder summst du vor dich her?
ich weiß, meine geister füstern, raschelnd wie wind. sie wissen, du bist es nicht, mein kind. aber naiv und unverbesserlich stürzt sich mein herz wieder und wieder in die unmöglichen gefilde der eingebilde, aye, wenn ich das nicht hätte, was würde dann wohl sein.
guten morgen, du bist schon weg, denkst du manchmal an mich oder denkst du eher daran, die rätsel der welt zu lösen. naryiss beugt sich immer weiter über den teich. es tut so gut, es tut so gut, streicheleinheit.
Thursday, June 25, 2009
immer
seine liebe war wie sein wesen
extrem und intensiv aber eigentlich so sanft
tief
dieser mann, wie ich ihn liebte, all die gedanken, und erlebnisse,
er war nicht nur intellektuell wege gegangen
er hatte sich verfangen, gefangen
und
durch die hölle hindurch
um das licht wissen in der schwärze und
darum kämpfen und
die stimme
es war so klar
ich weiss warum ich da war
jetzt ist seine zeit, der karten, einfach so
und ein kleines geschenk, aus dem blauen
nicht in meine hände,
aber immerhin
es stimmt
melancholisch
und gedimmt
glück trotz allem
weil wenn sie sagt
ich liebe einfach diesen mann
kann
ich
es
fühlen
er war und ist es
immer wert.
extrem und intensiv aber eigentlich so sanft
tief
dieser mann, wie ich ihn liebte, all die gedanken, und erlebnisse,
er war nicht nur intellektuell wege gegangen
er hatte sich verfangen, gefangen
und
durch die hölle hindurch
um das licht wissen in der schwärze und
darum kämpfen und
die stimme
es war so klar
ich weiss warum ich da war
jetzt ist seine zeit, der karten, einfach so
und ein kleines geschenk, aus dem blauen
nicht in meine hände,
aber immerhin
es stimmt
melancholisch
und gedimmt
glück trotz allem
weil wenn sie sagt
ich liebe einfach diesen mann
kann
ich
es
fühlen
er war und ist es
immer wert.
Wednesday, June 24, 2009
wahr-nehmung
ich verzehre mich körperlich
fast,
irgendwie.
das uneinlösbare versprechen
ein ver sprechen
wir haben uns ver-sprochen
ein versprecher
ein ausrutscher
ein ausflug
in ein land der unmöglichkeiten
das land liegt brach
der winter ist gekommen
in ein zeit voller sonnen
vögel fliegen
mysteriöse muster in der luft
und
du atmest
mich ein
mit deinen blicken
wie ein aufsaugen
der augenblicke
der zeit die sich entfaltet in
zehntelsekunden
ein ganzes panorama
das diagramm einer liebe
die nie zur erfüllung kommen wird
nie gefüllt
nur
als gefäß
fasst
was geschah, da
im luftleeren
raum
ich vermisse
körperlich verzehrend
zur mitte gezwungen
weil ich mich selber
zehren muss
und
nicht
du
du
nicht
was nehme ich wahr!?
was ist wahr?
was wirkt?
wer bist du
wer bin ich
wer sind wir uns
ich möchte dich
so sehnsüchtig
wahr-nehmen
und wahr-genommen werden
von
seelenvollem du.
fast,
irgendwie.
das uneinlösbare versprechen
ein ver sprechen
wir haben uns ver-sprochen
ein versprecher
ein ausrutscher
ein ausflug
in ein land der unmöglichkeiten
das land liegt brach
der winter ist gekommen
in ein zeit voller sonnen
vögel fliegen
mysteriöse muster in der luft
und
du atmest
mich ein
mit deinen blicken
wie ein aufsaugen
der augenblicke
der zeit die sich entfaltet in
zehntelsekunden
ein ganzes panorama
das diagramm einer liebe
die nie zur erfüllung kommen wird
nie gefüllt
nur
als gefäß
fasst
was geschah, da
im luftleeren
raum
ich vermisse
körperlich verzehrend
zur mitte gezwungen
weil ich mich selber
zehren muss
und
nicht
du
du
nicht
was nehme ich wahr!?
was ist wahr?
was wirkt?
wer bist du
wer bin ich
wer sind wir uns
ich möchte dich
so sehnsüchtig
wahr-nehmen
und wahr-genommen werden
von
seelenvollem du.
Tuesday, June 23, 2009
betty
nick drake it is now and i emptied that whole bottle of red wine save one glass.
the urge to destruct is huge. getting drunk, smoking, just so i can believe the next day that this is truly not what i want or what i am about.
what is it!?
i see so many beautiful faces and people and still i can't just be there.
i met a man who touched my soul but who is not the right person to even go into more detail with. on the one hand i am so terribly idealistic, on the other hand so utterly destructive. i remember how me starting smoking coincided with the love of my youth telling me he had stopped. and now me starting to fancy drinking more, is coinciding with the love of my young life having stopped, with a woman who is not me.
i am not trying to draw comparisons here, i am just observing.
exams are drawing closer and i am flying away into a dark night, binging on caprese salad late at night, talking to guys who i know i can't love. what in the world is wrong with me, what have i gotten myself into!?
so it is nick drake again and i remember that night on hollywood blvd when i just walked because there was nothing else i could have thought of, looking for him, or maybe just someone, meeting those three kids who i never met thereafter. encounters that seem magic for a second just to move on and feel weird about how life goes.
she was a massage therapist as well, how big are the odds!?
but certain things really don't pertain to your life other than drawing the smirk of fate on your walls.
i am tired now, enticed by nick drake and really just floating away.
i wish i hope that i am not putting major stones in my way.
i hope i am okay.
i hope i will be alright.
i hope you are.
i hope it's okay.
the urge to destruct is huge. getting drunk, smoking, just so i can believe the next day that this is truly not what i want or what i am about.
what is it!?
i see so many beautiful faces and people and still i can't just be there.
i met a man who touched my soul but who is not the right person to even go into more detail with. on the one hand i am so terribly idealistic, on the other hand so utterly destructive. i remember how me starting smoking coincided with the love of my youth telling me he had stopped. and now me starting to fancy drinking more, is coinciding with the love of my young life having stopped, with a woman who is not me.
i am not trying to draw comparisons here, i am just observing.
exams are drawing closer and i am flying away into a dark night, binging on caprese salad late at night, talking to guys who i know i can't love. what in the world is wrong with me, what have i gotten myself into!?
so it is nick drake again and i remember that night on hollywood blvd when i just walked because there was nothing else i could have thought of, looking for him, or maybe just someone, meeting those three kids who i never met thereafter. encounters that seem magic for a second just to move on and feel weird about how life goes.
she was a massage therapist as well, how big are the odds!?
but certain things really don't pertain to your life other than drawing the smirk of fate on your walls.
i am tired now, enticed by nick drake and really just floating away.
i wish i hope that i am not putting major stones in my way.
i hope i am okay.
i hope i will be alright.
i hope you are.
i hope it's okay.
Subscribe to:
Posts (Atom)
